14. April 2021

So wird das Zuhause für Kinder sicherer

So wird das Zuhause für Kinder sicherer
© Elektro+/ Busch-Jaeger

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und könnten durch richtiges Verhalten und Prävention oftmals vermieden werden. Viele Eltern sind sich der Gefahren allerdings gar nicht bewusst oder unterschätzen diese. Daher gilt: Sobald die Kleinen mit dem Krabbeln beginnen, ist äußerste Vorsicht geboten! Denn, ist die Neugier der kleinen Entdecker erst einmal geweckt, kennen sie oft kein Halten mehr – und keine Vorsicht. Dann können auch Steckdosen schnell zum Spielobjekt und damit zu einem Risiko werden. Bereits mit kleinen Maßnahmen können Sie potentielle Gefahrenquellen entschärfen und Ihren Nachwuchs schützen.

Sicherheit vor Stromunfällen

Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz sind ein Muss, um Kinder vor Stromschlägen zu schützen. Sie verfügen über eine innenliegende Absicherung in Form eines Shutters, der sich nur dann öffnet, wenn beide Löcher gleichzeitig bestückt werden. Entsprechende Vorkehrungen sollten bei allen Steckdosen auf niedriger Höhe getroffen werden. Ist die Technik defekt oder ein Kabel beschädigt, können elektrische Geräte ebenfalls Stromschläge auslösen. Daher ist zudem die Installation eines Fehlerstrom-Schutzschalters (FI-Schalter) wichtig. Dieser unterbricht im Bruchteil einer Sekunde den Stromkreis und rettet so im Ernstfall Leben.

Licht ins Dunkel bringen

Viele Kinder wachen nachts auf, da sie zur Toilette müssen oder schlecht geträumt haben und anschließend den Weg in das Elternschlafzimmer suchen. Damit sie sich bei ihrem nächtlichen Ausflug nirgends stoßen oder über herumliegendes Spielzeug stolpern, ist die Installation von Bewegungsmeldern oder Orientierungslichtern ratsam. Das dadurch erzeugte Licht dient in der Dunkelheit als wichtige Orientierungshilfe und beugt Verletzungen vor. Im Kinderzimmer angebracht, verbannen sie die Dunkelheit und vermitteln dadurch ein Gefühl von Sicherheit.

Sicherheit Kinderzimmer Bewegungsmelder