28. Mai 2021

“Häuslebauer“ oder Modernisierer? So reduzieren Sie Ihre Energiekosten und schonen die Umwelt

“Häuslebauer“ oder Modernisierer? So reduzieren Sie Ihre Energiekosten und schonen die Umwelt
© Alessandro Terranova/adobestock.com

In deutschen Großstädten sind die Mieten besonders hoch – mit Quadratmeterpreisen von mehr als 18 Euro belegt München den unrühmlichen Spitzenplatz in dieser Kategorie. Und die Mieten in Deutschland steigen weiter – ein Anstieg von etwa 8 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2015 ist 2021 zu verzeichnen. So zieht es vor allem junge Familien auf der Suche nach einem bezahlbaren Eigenheim aufs Land. Dort sind die Miet- und Kaufpreise geringer und man hat mehr Platz. Nach Aussage der meisten Eigenheimanbieter liegt die Größe der gekauften Objekte im Durchschnitt zwischen 140 und 160 Quadratmetern.

Effizienter wohnen im Energiesparhaus

Jedes neu gebaute Haus muss den Mindestanforderungen des Gesetzgebers entsprechen und bestimmte energetische Standards erfüllen. Je mehr Ihr Haus darüber hinausgeht, desto mehr schonen Sie die Umwelt und senken gleichzeitig Ihre Rechnung für den Energieverbrauch. Die höheren Bau- und Anschaffungskosten gleichen sich so im Laufe der Jahre wieder aus. Zusätzlich können Sie noch staatliche Förderungen nutzen, auch für die Sanierung von Häusern und Wohnungen.

Für Sie als “Häuslebauer“ gibt es beim Energiesparhaus verschiedene Optionen.

Die sogenannten „Effizienzhäuser“ der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sind nach der Höhe der Energieeinsparung kategorisiert. Der KfW-Effizienzhaus-Standard setzt sich aus dem Gesamtenergiebedarf der Immobilie und der Wärmedämmung der Gebäudehülle zusammen. Je höher dieser Standard ist, umso weniger Energie brauchen Sie.

Außerdem gibt es weitere Haustypen.

Ein Passivhaus nutzt passive Energiequellen wie die Sonneneinstrahlung oder die Abwärme von Haushaltsgeräten und verhindert Lüftungswärmeverluste durch Wärmerückgewinnung aus der Abluft.

In Nullenergie­ bzw. Plusenergiehäusern wird zusätzliche Energie, z. B. über eine Photovoltaikanlage, erzeugt. Damit wird in der Summe der gesamte Verbrauch von Heizung, Trinkwassererwärmung, Haushaltsgeräten und Beleuchtung abgedeckt bzw. beim Plusenergiehaus sogar ein Überschuss produziert.

Smartes Energiemanagement

Ein vorausschauendes Heiz- und Nutzungsverhalten wirkt sich zwar nicht auf die Kennzeichnung Ihres Energiesparhauses aus, kann die Effizienz aber weiter steigern. Intelligent vernetzte Technik unterstützt Sie dabei. Mit Smart-Home-Lösungen lassen sich alle haustechnischen Komponenten von der Beleuchtung über Rollläden und Jalousien bis hin zur Heizung oder Lüftungsanlage verknüpfen. So haben Sie die Verbrauchswerte Ihres Zuhauses jederzeit im Blick und können Einsparpotenziale identifizieren.

Die Initiative Elektro+ gibt in der Broschüre „Energieeffizienz durch gute Elektroinstallation“ einen umfassenden Überblick darüber, wie sehr die vorausschauende Planung und Ausführung der elektrischen Anlage mit über die Energieeffizienz in Ihrem Zuhause entscheidet.

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