25. Oktober 2021

Auf der Suche nach Ihrem Traumhaus? Wertvolle Tipps, wie Sie prüfen können, ob die verbaute Elektroinstallation sicher ist Teil 2

Auf der Suche nach Ihrem Traumhaus? Wertvolle Tipps, wie Sie prüfen können, ob die verbaute Elektroinstallation sicher ist Teil 2
© Elektro+

Haben Sie vor eine ältere Immobilie zu erwerben? Dann sollten Sie vorab checken, ob die Elektroinstallation noch den aktuellen Standards in Sachen Sicherheit und Komfort entspricht. Gerade bei Gebäuden, die älter als 35 Jahre sind, empfiehlt sich ein E-CHECK durch eine Elektrofachkraft, da die Haustechnik veraltet sein kann. Damit Sie sicher sein können, dass Sie und Ihre Lieben in Ihrem Zuhause sicher und gut geschützt sind und auch den gewünschten Komfort genießen können, hat Ihnen die Initiative Elektro+ weitere Tipps zusammengestellt, mit denen Sie prüfen können, auf welchem Stand die Haustechnik Ihres Traumhauses wirklich ist.

Fehlerstrom-Schutzschalter als Schutz für Personen und Geräte

Schauen Sie in den Zählerschrank: Sogenannte FI-Schalter schützen vor lebensbedrohlichen Unfällen, daher müssen heutzutage alle Steckdosen- und Beleuchtungsstromkreise mit diesen Schutzschaltern ausgestattet sein. Erkennen können Sie das im Schaltschrank: Hier sollten mindestens zwei Geräte mit einer Test-Taste beziehungsweise mit der Aufschrift „30 mA“ vorhanden sein. Der Fehlerstrom-Schutzschalter dient dazu die Person zu schützen, die ein Elektrogerät benutzt und verhindert gefährliche Unfälle oder Brände. Ein Muss für die Sicherheit in Ihrem neuen Traumhaus!

Mangelnde Kennzeichnung bzw. Beschriftung von Stromkreisen

Eine Fachkraft sollte die Stromkreise überprüfen. Weisen sie Mängel oder fehlerhafte Beschriftungen auf, lassen Sie diese beheben oder spätestens zum Einzug nachträglich beschriften. Sind Ihre Stromkreise falsch markiert, kann es gefährlich werden, sobald Sie beispielsweise eine Lampe austauschen möchten und die falsche Sicherung ausschalten.

Ist die Installation für Ihre Zukunft gewappnet?

Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus? Smart-Home-Anwendungen, Photovoltaik auf dem Dach, energieeffiziente elektrische Heizanlagen, E-Mobilität – all das setzt eine entsprechend dimensionierte Elektroinstallation voraus. Selbst, wenn Sie heute noch kein E-Auto fahren oder wenig Wert auf ein Smart-Home-System legen – morgen kann das ja schon ganz anders sein! Eine zeitgemäße Elektroinstallation sollte Ihnen auch veränderte, zukünftige Nutzungen ermöglichen, und zwar ohne eine umfassende Modernisierung. Von Vorteil ist ebenfalls ein Breitbandanschluss, der Ihnen einen reibungslosen Datenfluss ermöglicht. Betriebsdaten, Bild und Ton gelangen zuverlässig und schnell genau dorthin, wo Sie sie benötigen. Gerade Dienste wie Netflix, Apple Music oder Spotify, Multimediageräte wie Smart TV, Smart-Home-Anwendungen und Lösungen für barrierefreies Wohnen sind auf schnelle Verbindungen angewiesen.

Detaillierte Informationen zur „Sicherheit der Elektroinstallation in Wohngebäuden“ gibt es in einer Broschüre der Initiative Elektro+. Ist die Traumimmobilie gekauft und steht eine Modernisierung der Elektroanlage an, gibt der „Modernisierungsratgeber“ wertvolle Tipps und Hinweise. Interessierte können beide Broschüren unter www.elektro-plus.com kostenlos herunterladen.

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