27. Januar 2020

Wie die richtige Beleuchtung gegen den Winterblues hilft

Wie die richtige Beleuchtung gegen den Winterblues hilft
© Elektro+/Busch-Jaeger

Spätestens jetzt im Januar ist er bei vielen wieder da: Der ungeliebte Winterblues! Es ist nass und kalt. Wir gehen morgens im Dunkeln aus dem Haus und kommen abends im Dunkeln zurück, das drückt mit der Zeit die Stimmung. Besonders bei wetterempfindlichen Personen kann sich dieses temporäre Stimmungstrief schnell zu einem hartnäckigen Winterblues entwickeln. Wir erklären die Ursache und geben Tipps, was Sie dagegen unternehmen können.

Auslöser Lichtmangel:

Im Winter sind die Tage kürzer und dunkler, es fehlt uns damit an Tageslicht. Dadurch verändert sich die Verteilung der Botenstoffe Serotonin und Melatonin in unserem Gehirn. Fällt weniger Tageslicht in unser Auge, schüttet der Körper mehr Melatonin aus. Da Melatonin uns auf den Schlaf vorbereitet, fühlen wir uns müde und antriebslos. Hinzu kommt, dass bei Lichtmangel die Produktion des stimmungsaufhellenden Stoffes Serotonin abnimmt.

Jeden Lichtstrahl einfangen:

Auch wenn Ihr Zeitplan eng ist, sollten Sie so oft Sie können nach draußen gehen. Egal bei welchem Wetter! Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause regt bereits die Serotonin-Ausschüttung an und wirkt sich positiv auf Ihre Stimmung aus. Darüber hinaus ist die Verwendung von Tageslichtlampen im Büro ratsam. Sie verfügen über eine wesentlich höhere Lux-Zahl als normale Bürolampen. Normale Bürolampen haben in der Regel nur 500 Lux. Tageslichtlampen erreichen hingegen 10.000 bis 25.000 Lux. Damit fördern sie ebenfalls die Serotonin-Produktion und steigern folglich die Konzentration, das Wohlbefinden sowie die Gesundheit. Im Gegensatz zu speziellen Lichttherapie-Lampen können Tageslichtlampen für das Büro den ganzen Tag über eingeschaltet bleiben.

Lichtquellen gezielt einsetzen:

Wem das nicht ausreicht, der kann den Mangel an Tageslicht durch eine gezielte Lichttherapie, auch Lichtdusche genannt, ausgleichen. Die dafür notwendigen Geräte sind erschwinglich und lassen sich unkompliziert in den eigenen vier Wänden nutzen. Allerdings ist beim Kauf Vorsicht geboten: Zunächst sollten Sie sich eine ärztliche Empfehlung einholen und unbedingt auf geprüfte Qualität achten. Entsprechende Lampen finden Sie im Fachhandel. Die empfohlene Lux-Zahl liegt in diesem Fall bei 10.000. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollten Sie 30 bis 40 Minuten mit geöffneten Augen direkt in die Lichtquelle schauen. Wir empfehlen, die Lichttherapie in die Morgenstunden zu legen und so voller Energie in den Tag zu starten.

Die smarte Lösung:

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Stimmung im wahrsten Sinne des Wortes aufzuhellen und dem tristen Winter mehr Farbe zu verleihen, sind intelligente Lampen, wie beispielweise Philips Hue. Diese können über ein Smart-Home-System gesteuert werden und lassen Ihre Wohnung ganz individuell erstrahlen. Dabei können Sie je nach Zimmer und Stimmung aus verschiedenen, dimmbaren Weißtönen bis hin zu einer ganzen Palette bunter Farben wählen. Kabellose Funk-Lichtschalter sorgen für eine unkomplizierte Vernetzung und ermöglichen optimalen Komfort.

Praktische Tipps für die lichttechnische Gestaltung Ihres Zuhauses bietet zudem die ELEKTRO+ Broschüre „Licht und Beleuchtung“, die zum kostenlosen Download bereit steht: https://www.elektro-plus.com/licht-und-beleuchtung

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