19. August 2020

PV-Anlagen sinnvoll weiternutzen

PV-Anlagen sinnvoll weiternutzen
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Der 1. Januar 2021 ist der Stichtag für das Ende der EEG-Förderung für die ersten PV-Anlagen. Im Gegensatz zu einigen anderen Elektrogeräten, beispielsweise Computer, deren Technik mit den Jahren derart veraltet ist, dass sie nicht mehr einwandfrei funktionieren, ist ein Großteil der PV-Altanlagen auch weiterhin in der Lage, zuverlässig Strom zu erzeugen. Aufgrund aktueller energiewirtschaftlicher Entwicklungen und der fortschreitenden Klimaschutzziele ist der Eigenverbrauch des selbsterzeugten Stroms zudem eine attraktive Option.

Am 1. Januar 2021 fallen die ersten Photovoltaik-Anlagen mit fester Einspeisevergütung im Rahmen des EEG (Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien) aus der Förderung heraus. Nach und nach werden weitere PV-Anlagen folgen. Die gesetzliche Grundlage für die Einspeisung ab nächstem Jahr wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres gelegt. Die Elektro+ Fachinformation „Post-EEG-Anlagen“ bietet PV-Anlagenbetreibern schon heute eine erste Orientierungshilfe.

Die betroffenen PV-Anlagen, die bereits vor 20 Jahren ans Netz gingen, wurden nicht für den Eigenverbrauch ausgelegt. Dennoch ist ihre Einbindung in die elektrische Gebäudeinstallation und die damit verbundene Eigenstromnutzung prinzipiell möglich. Die Initiative Elektro+ erklärt Interessenten, wie sie ihre Anlage entsprechend umrüsten und somit sinnvoll weiternutzen können.

Das Infoblatt steht ab sofort zum kostenlosen Download unter www.elektro-plus.com/downloads bereit.

photovoltaik Energieeffizienz EEG-Förderung