12. Juni 2020

Diese Warnmelder sorgen zuhause für Sicherheit – Teil 2

Diese Warnmelder sorgen zuhause für Sicherheit – Teil 2
© Elektro+/Gira

Unser Zuhause dient uns als wichtiger Rückzugsort, in dem wir uns sicher und geborgen fühlen. Doch auch in den eigenen vier Wänden können Gefahren, wie Feuer, Wasser, Rauch oder giftige Gase, lauern. Besonders tückisch: Manche davon können wir selbst gar nicht wahrnehmen. Die gute Nachricht: Wir sind ihnen dennoch nicht hilflos ausgeliefert! Warnmelder schützen uns zuverlässig vor den verschiedenen Gefahren, indem sie rechtzeitig Alarm schlagen. Damit sorgen die Melder rund um die Uhr für ein gutes Gefühl. Ein Einbau ist daher immer sinnvoll, in den meisten Fällen aber freiwillig.

Kohlenmonoxidmelder:

Heizungen oder Kamine bergen die Gefahr eines Defektes und damit eines erhöhten Kohlenstoffmonoxid-Ausstoßes. Da das giftige Gas farb-, geruch- und geschmacklos ist, wird es von uns nicht wahrgenommen. Eine Vergiftung kann allerdings schnell tödlich enden. Ein Kohlenmonoxidmelder überwacht den Kohlenmonoxidgehalt in der Raumluft und gibt einen lauten Alarmton und ein optisches Signal ab, sobald die CO-Konzentration einen bestimmten Schwellenwert überschreitet.

Wassermelder:

Eine übergelaufene Badewanne oder ein geplatzter Wasserschlauch an der Waschmaschine – Wasserschäden sind nicht nur ärgerlich, sondern auch sehr kostspielig. Frühzeitig erkannt, lässt sich allerdings das Schlimmste verhindern. Die Lösung: Wassermelder werden am Boden der Küche, im Badezimmer oder im Keller angebracht und schlagen Alarm, sobald sie in Berührung mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten kommen.

Gaswarnmelder:

Wer mit Erdgas kocht oder heizt, sollte sich Gedanken über einen Gaswarnmelder machen. Erdgas enthält hochentzündliches Methan, das bei einer hohen Konzentration in der Luft schnell eine Explosion auslösen kann. Hierzu kann bereits ein kleiner Funke, beispielsweise durch die Betätigung des Lichtschalters, ausreichen. Ein Gaswarnmelder warnt frühzeitig vor kleinsten Mengen Methan in der Raumluft.

Bewegungsmelder:

Bewegungsmelder schalten das Licht automatisch ein, wenn sie eine Bewegung über die integrierten Passiv-Infrarot-Sensoren erfassen. Gerade im Keller oder im Flur ist ihre Installation empfehlenswert. An diesen Stellen fehlt oft die freie Hand, um den Lichtschalter zu betätigen. Auch im Außenbereich sorgen sie für mehr Sicherheit und Komfort. Besonders die Haustür sollte gut ausgeleuchtet sein. Zusätzlicher Nebeneffekt: Bewegungsmelder schrecken ungebetene Gäste ab.

Weiterführende Informationen zu der Funktion und Wirkung der wichtigsten Warnmelder gibt die Elektro+ Fachinformation „Gefahrenmelder für Wohngebäude“. Das Infoblatt steht zum kostenlosen Download unter www.elektro-plus.com/downloads bereit.

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