26. März 2019

Wohin mit alten Elektrogeräten und defekten Leuchtmitteln?

Wohin mit alten Elektrogeräten und defekten Leuchtmitteln?
© meryll/adobe.stock.com

Der defekte Fön, ein uralter Computer, die ausgetauschte, weil ineffiziente Waschmaschine oder die kaputte Energiesparlampe – zahlreiche ausgediente Elektrogroß- und Kleingeräte sowie Lampen müssen laut Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) recycelt werden. Doch wie und wo entsorgt man die alten Geräte eigentlich richtig?

Auf jeden Fall los werden Sie Ihren Elektroschrott bei den kommunalen Recyclinghöfen. Wer nicht so mobil ist oder keine Möglichkeit hat, große Geräte zu transportieren, kann vielerorts die alten Geräte auch direkt bei sich zu Hause abholen lassen. Der Elektroschrott wird dann einfach zum vereinbarten Termin vor das Grundstück gestellt. Je nach Kommune ist dieser Dienst zum Teil kostenpflichtig. Seit August 2018 sind zudem große Elektrohändler verpflichtet, Elektrokleingeräte – deren Kantenlängen nicht größer als 25 cm sind – ohne Wenn und Aber zurückzunehmen. Sogar Online-Händler sind in diese Pflicht genommen. Bei großen Geräten wie Kühlschrank, Fernseher oder Waschmaschine gilt im Handel das Prinzip „Alt gegen Neu“.

Bei Leuchtmitteln gilt: Nur Glüh- und Halogenlampen dürfen in den Hausmüll. Energiesparlampen und Leuchtstofflampen hingegen enthalten kleine Mengen Quecksilber und müssen daher gesondert entsorgt und recycelt werden. Auch LEDs gehören aufgrund ihrer elektronischen Bauteile nicht in den Hausmüll, sondern werden extra gesammelt. Entsprechende Sammelboxen gibt es im Handel oder auf den Wertstoffhöfen.

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