17. Oktober 2019

Rauchwarnmelder: Regelmäßig prüfen und nach zehn Jahren austauschen

Rauchwarnmelder: Regelmäßig prüfen und nach zehn Jahren austauschen
© AA+W/AdobeStock.com

Es gibt wenige Geräte im Haus oder in der Wohnung, bei denen es überlebenswichtig ist, dass sie rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr einwandfrei funktionieren. Der Rauchwarnmelder ist ohne Zweifel ein solches Gerät. Vor allem nachts ist er unabdingbar: Wenn wir schlafen, ist unser Geruchssinn nicht aktiv. Wer dann im Falle eines Brandes den beißenden Rauch nicht rechtzeitig bemerkt, hat kaum eine Chance, schon wenige Atemzüge mit Brandrauch können tödlich sein. Ein Rauchwarnmelder sorgt bei Rauchentwicklung mit seinem durchdringenden Ton dafür, dass Sie aufwachen und sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Damit aber der Warnmelder zuverlässig funktioniert, müssen Sie mindestens einmal im Jahr die Batterien überprüfen beziehungsweise vom Fachmann überprüfen lassen. Dies geschieht mit der Betätigung des Prüfknopfes, Einzelheiten dazu stehen in der Bedienungsanleitung. Generell müssen Sie darauf achten, dass die Öffnungen des Rauchmelders, über die er den Rauch erkennt, staub- und schmutzfrei sind, keine Insekten oder Spinnweben dürfen sie verstopfen. Beschädigte oder stark verschmutze Rauchmelder müssen Sie umgehend austauschen. Am besten wischen Sie den Rauchmelder regelmäßig mit einem weichen, feuchten Tuch ab.

Eine Verpflichtung zum Austausch Ihres Rauchwarnmelders haben Sie beziehungsweise Ihr Vermieter übrigens spätestens alle zehn Jahre – wegen der Alterung der elektronischen Bauteile, vor allem der Sensoren, können Rauchwarnmelder ein sicheres Funktionieren nur für eine begrenzte Zeit garantieren.

Die Broschüre „Lebensretter Rauchwarnmelder“ gibt umfassende Informationen und erklärt neben Installation und Wartung auch die mögliche Vernetzung im Smart Home: https://www.elektro-plus.com/sicherheit/rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder Sicherheit