11. November 2019

KI – ein Ausblick auf das Wohnen der Zukunft

KI – ein Ausblick auf das Wohnen der Zukunft
© Robert Kneschke/AdobeStock.com

Die IFA in Berlin hat dieses Jahr gezeigt, dass die Künstliche Intelligenz (KI) zukünftig eine große Rolle in smarten Wohngebäuden spielen wird. Bereits heute lassen sich im intelligent vernetzten Zuhause für Heizung, Licht, Rollläden, Alarmsysteme und Elektrogeräte Automationen und individuelle Anwendungsszenarien programmieren. Mit Hilfe von KI wird dies in Zukunft gar nicht mehr nötig sein, denn die Software „lernt“ die Vorlieben und Gewohnheiten der Bewohner und weiß dadurch ganz automatisch, was wann zu tun ist.

Was sich für viele erst einmal unheimlich und wie ein Science-Fiction-Film anhört, kann viele Vorteile bringen und insbesondere im Bereich altersgerechtes Wohnen echten Mehrwert bieten. Fällt beispielsweise ein Bewohner hin und kann nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen, erkennen das die verschiedenen Sensoren im Haus und lösen einen Alarm aus. Eine spezielle Gesundheitssoftware kann die Bewohner an die Einnahme wichtiger Medikamente erinnern oder sogar die Atemluft und Körperdaten analysieren und bei Auffälligkeiten eine Pflegekraft oder den Hausarzt alarmieren. Letzterer wird dank Gesichtserkennung an der Haustür identifiziert und kann so auch ohne Schlüssel die Wohnung betreten, um seinem Patienten zu helfen.

Noch sind die meisten Szenarien mit Künstlicher Intelligenz Zukunftsmusik, auch viele Fragen hinsichtlich der Datenspeicherung und Datensicherheit sind noch zu klären. Doch die Entwicklung des smarten Wohnens schreitet rasant voran und ist ohne KI kaum noch vorstellbar. Schließlich birgt die Künstliche Intelligenz enormes Potential – auch in anderen Bereichen, etwa beim Einbruchschutz oder der effizienten Nutzung von Energie.

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