17. September 2019

Damit Ihnen ein Licht aufgeht – Tipps zum Lampenkauf

Damit Ihnen ein Licht aufgeht – Tipps zum Lampenkauf
© ELEKTRO+/Gira

Seit dem Aus für die klassische Glühbirne vor einigen Jahren hat sich auf dem Lichtmarkt viel getan. LEDs sind mittlerweile das Leuchtmittel der Wahl, sind die Lampen doch besonders effizient und langlebig und mittlerweile in den verschiedensten Formen erhältlich. Dennoch fällt es vielen Verbrauchern schwer, das passende Leuchtmittel anhand der Angaben auf der Verpackung zu finden. Lumen, Kelvin, CRI – was bedeuten die Werte nun konkret und worauf sollte man achten?

Die frühere Watt-Zahl wird bei LEDs mit der Lumenangabe ersetzt. Die Einheit Lumen bezieht sich auf die Lichtleistung des Leuchtmittels, gibt also an, wie hell die LED leuchtet. Eine LED mit etwa 410 Lumen entspricht ungefähr der Helligkeit einer alten 40-Watt-Glühbirne. Daneben sollten Sie auch den Wert Kelvin beachten. Dieser gibt Aufschluss über die Lichtfarbe. Bei 2.700 – 3.000 Kelvin spricht man von warmweißen Licht, das gerade in Wohn- und Schlafzimmern für eine gemütliche Atmosphäre sorgt. Lampen mit 4.000 – 5.000 Kelvin erzeugen neutralweißes Licht, das sich beispielsweise für die Arbeitsfläche in der Küche eignet. Farbtemperaturen von über 5.000 Kelvin werden als tageslichtweiß bezeichnet. Da das Licht sehr kühl wirkt, werden sie vorwiegend in Arbeitsräumen oder Werkstätten eingesetzt.

Auch der CRI (Color Rendering Index), oftmals auch als Ra angegeben, kann beim Lampenkauf hilfreich sein. Dieser Farbwiedergabeindex gibt an, wie gut das Licht der LED die verschiedenen Farben in der Umgebung wiedergibt. Es gilt: Je größer der Wert, desto besser ist die Farbwiedergabe. Gerade in Innenräumen ist ein Ra-Wert ab 80 empfehlenswert, im Außenbereich ist meist ein niedrigerer Wert ausreichend.

Weitere Informationen zu Licht und Beleuchtung finden Sie in der gleichnamigen ELEKTRO+ Broschüre, die zum kostenlosen Download bereit steht: https://www.elektro-plus.com/licht-und-beleuchtung

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