22. Januar 2019

Altersgerecht wohnen: Automationen erleichtern den Alltag

Altersgerecht wohnen: Automationen erleichtern den Alltag
© Elektro+/Gira

Möglichst lange und selbstständig in den eigenen vier Wänden leben – diesen Wunsch haben wohl die meisten. Eine vorrausschauende Planung ist dafür das A und O. Neben baulichen Vorkehrungen können auch technische Lösungen den Alltag erleichtern und Barrieren abbauen. Eine intelligente Vernetzung der Gebäudetechnik zum Beispiel sorgt dafür, dass bestimmte Routinen im Haus völlig selbsttätig ablaufen.

Das fängt schon bei der Beleuchtung an: Wird das Licht automatisch über Bewegungsmelder gesteuert, werden Stolperfallen sofort sichtbar – ohne nach dem Lichtschalter tasten zu müssen. Aber auch das tägliche Öffnen und Schließen der Rollläden kann die intelligente Technik für Sie übernehmen. Setzen sich die Rollläden zur Wunschzeit automatisch in Bewegung, entfällt der Gang zu jedem einzelnen Fenster. Noch komfortabler ist das Programmieren sogenannter Anwendungsszenarien. Dann stellt sich morgens zum Beispiel die Heizung im Bad selbsttätig ein, die Rollläden öffnen sich im Schlafzimmer und das Licht schaltet sich im Flur ein. Werden Sensoren eingebunden, erkennt das Smart-Home-System auch, wenn etwa ein Fenster offen ist und regelt automatisch die Heizung herunter. Und im Sommer öffnet sich die Markise automatisch, wenn ein bestimmter Temperaturwert erreicht wird. Praktisch ist zudem ein zentraler Schalter etwa im Flur neben der Haustür, mit dem sich auf Tastendruck alle nicht benötigten Verbraucher im Haus abschalten lassen.

Sie planen eine altersgerechte Ausstattung Ihres Zuhauses? Dann können Sie sich einen finanziellen Zuschuss sichern: Die KfW gewährt im Rahmen des Programms "Altersgerecht umbauen" Fördergelder – und zwar unabhängig vom Alter des Antragstellers.

Weitere Infos und Tipps zur Elektroplanung für altersgerechtes Wohnen bietet unsere Broschüre: https://www.elektro-plus.com/downloads/auswahl?did=1220

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