14. März 2019

Achtung, empfindlich: Vorsicht beim Anbohren der Hausaußenwand!

Achtung, empfindlich: Vorsicht beim Anbohren der Hausaußenwand!
© Dariusz Jarzabek_adobe.stock.com

Eine Außenbeleuchtung sorgt für Sicherheit und kann eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen. Auch eine Außenkamera oder ein Bewegungsmelder bringen Hausbesitzern mehr Sicherheit. In vielen Fällen werden diese hilfreichen Geräte an der Hausaußenwand befestigt – und gerade das birgt Gefahren. Denn das Anbohren der Außenwand kann die Gebäudedämmung zerstören.

Neue Häuser besitzen aus Energieeffizienzgründen eine Dämmung, die dafür sorgt, dass das Haus luftdicht ist und sich keine Wärmebrücken bilden. Beides hält den Heizwärmebedarf des Gebäudes möglichst gering. Auch viele sanierte Häuser sind mit einer effizienten Wärmedämmung an der Außenfassade ausgerüstet. Eine unsachgemäße Befestigung von Leuchten oder Bewegungsmeldern an der gedämmten Außenwand kann die luftdichte Schicht beschädigen. Das kann dann nicht nur zu erheblichen Wärmeverlusten führen, sondern auch Bauschäden durch Kondenswasser oder Schimmelbildung nach sich ziehen.

©Elektro+/Kaiser

Doch es gibt eine Lösung: universelle Geräteträger. Diese ermöglichen die sichere Befestigung von Geräten an der außengedämmten Gebäudewand. Gleichzeitig sorgen sie für einen luftdichten und wärmebrückenfreien Anschluss der Elektroinstallation. Die Geräteträger werden direkt am Mauerwerk befestigt und vollständig mit Dämmmaterial ausgefüllt. Für die Planung und fachgerechte Installation wenden Sie sich am besten an einen qualifizierten Elektrofachhandwerker.

Was es mit der luftdichten Elektroinstallation auf sich hat, können Sie in einem kleinen Film erfahren: www.youtube.com. Weiterführende Informationen finden Sie außerdem in der Broschüre „Luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation“, die kostenlos zum Download bereit steht: www.elektro-plus.com

Luftdichtigkeit Beleuchtung Energieeffizienz