19. April 2018

Zahl des Monats: 31 Prozent der Brände in Wohngebäuden werden durch Elektrizität verursacht

Zahl des Monats: 31 Prozent der Brände in Wohngebäuden werden durch Elektrizität verursacht
© Elektro+/Siemens

Strom kommt im Alltag ganz selbstverständlich zum Einsatz. Ist jedoch ein Gerät Defekt oder sind die Leitungen beschädigt, kann es für die Bewohner gefährlich werden: 31 Prozent der Brände in deutschen Wohngebäuden gehen auf Elektrizität zurück. Für Sicherheit sorgt unter anderem der Brandschutzschalter, der zuverlässig vor gefährlichen Fehlerlichtbögen schützt. 

Kaum einer kennt sie, doch können sie brandgefährlich werden – Fehlerlichtbögen können entstehen, wenn die Isolierung der elektrischen Anlage bei Beschädigung, beispielsweise durch einen Nagel, durch eine Schraube oder durch Quetschung defekt wird. Und solche Mängel können durch Unachtsamkeit schnell entstehen. Auch fehlerhafte Endgeräte oder lose Kontaktstellen können Fehlerlichtbögen verursachen. Da es dabei kurzfristig zu einer punktuellen Hitzeentwicklung von bis zu 6.000 °C  kommen kann, entstehen aus Fehlerlichtbögen auch sehr häufig  Brände. Für Sicherheit sorgt der Brandschutzschalter. Er analysiert kontinuierlich das Frequenzbild des Stroms und schaltet bei Auffälligkeiten den angeschlossenen Stromkreis innerhalb von Sekundenbruchteilen ab.  

Umfassende Sicherheit einfach nachrüsten

Die Kombination von FI- und Brandschutzschalter in der Elektroinstallation schützt Haus und Wohnung zuverlässig vor elektrisch verursachten Bränden. Um die eigenen vier Wände damit auszustatten, ist kein großer Aufwand nötig. Sowohl bei Neubauten als auch bei bestehenden Häusern werden sie einfach in den Installationsverteiler integriert. Wenden Sie sich für eine individuelle Beratung und die Installation am besten an einen qualifizierten Elektrofachmann.

Sicherheit Brandschutzschalter