29. Januar 2018

Zahl des Monats: 13 Millionen

Zahl des Monats: 13 Millionen
© Elektro+/Hager

Aktuellen Studien zufolge werden bis zum Jahr 2030 etwa 13 Millionen altersgerecht ausgestattete Wohnungen allein in Deutschland benötigt. Daher ist es sinnvoll, insbesondere bei der Planung eines Neubaus oder einer umfassenden Modernisierung, den Aspekt Barrierefreiheit zu berücksichtigen.

Dabei  gilt es nicht nur an bauliche Vorkehrungen zu denken, sondern auch an technische Lösungen wie eine automatisierte Beleuchtung, vernetzte Rauchwarnmelder oder Türkommunikationssysteme. Solche unterstützenden Systeme und Maßnahmen werden unter dem Begriff Active-Assisted-Living (AAL) zusammengefasst und bieten den Bewohnern zahlreiche Vorteile: So kann der Start in den Tag beispielsweise durch eine automatisierte Rollladensteuerung erheblich vereinfacht werden – der Gang zu jedem einzelnen Rollladen und das Ziehen am Gurt entfällt. Auch das automatische Öffnen von Türen, eine intelligente Beleuchtungssteuerung durch Bewegungsmelder oder der Einsatz von Schaltern und Steckdosen mit Orientierungslicht helfen im Alltag ungemein. Wird die Gebäudetechnik vernetzt, eröffnen sich weitere Komfortfunktionen. Dann können beispielsweise mit einem einzigen Schaltbefehl beim Verlassen des Wohngebäudes alle Lichter, die Elektrogeräte und die Heizung ausgeschaltet werden – das spart Energie und erhöht die Sicherheit.

AAL Barrierefreiheit Elektroplanung