21. Juni 2018

So sichern Sie Ihr Zuhause vor Einbruch

So sichern Sie Ihr Zuhause vor Einbruch
© Elektro+/ABUS

Laut aktueller Polizeilicher Kriminalstatistik sind die Einbruchszahlen in Deutschland 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent gesunken. Ein Grund dafür könnte die Zunahme effektiver Schutzeinrichtungen an Gebäuden sein. Doch noch immer gibt es zahlreiche Wohnungen und Häuser, die nicht ausreichend gegen Diebe gesichert sind. Wir geben fünf Tipps zum Einbruchsschutz:

1. Mechanische Sicherheitstechnik

Durch mechanische Sicherheitseinrichtungen wie spezielle Schließzylinder und Zusatzschlösser, lassen sich Türen und Fenster nicht mehr so einfach aufhebeln. Haben Einbrecher nach kurzer Zeit nicht erfolgreich Zutritt zum Gebäude, geben sie in der Regel auf. Wichtig: Neben der Eingangstür sollten auch die Fenster auf jeder Etage, Balkon- und Terrassentüren sowie Kellerfenster und Lichtschächte abgesichert werden.

2. Licht als Abschreckung

Einfach, aber wirkungsvoll ist der Einsatz von Licht: Bewegungsmelder im Außenbereich, die bei Erfassung einer Bewegung sofort helles Licht einschalten, besitzen eine deutlich abschreckende Wirkung. Die Bewegungsmelder sollten manipulationssicher installiert werden, also so, dass sie von außen nicht zugänglich sind.

3. Mit Kameras alles im Blick behalten

Nicht immer kommen Langfinger, wenn niemand zu Hause ist. Für Sicherheit sorgt ein Türkommunikationssystem mit Videokamera. Damit können Sie sicher hinter verschlossener Tür überprüfen, wer Einlass begehrt. Darüber hinaus kann die Kameraüberwachung des kompletten Grundstücks sinnvoll sein. Zum einen lassen sich viele Einbrecher durch eine gut sichtbare Videoüberwachung abschrecken, zum anderen sehen die Bewohner jederzeit, was zu Hause los ist und können im Ernstfall Hilfe holen.

4. Der Klassiker: Alarmanlagen

Alarmanlagen schlagen nicht nur akustisch laut Alarm, wenn sich Fremde Zugang zum Gebäude verschaffen wollen, sie können darüber hinaus auch direkt einen Notruf bei einer vorher hinterlegten Telefonnummer, beispielsweise einer Sicherheitsfirma, absetzen. Für ein Plus an Sicherheit kann das System um Glasbruchmelder oder Fenster- und Türkontakte erweitert werden.

5. Vernetzte Sicherheit im Smart Home

Die intelligente Vernetzung der verschiedenen elektrischen Anwendungen im Haus bietet weitere Sicherheitsfunktionen: Sind die Bewohner nicht zu Hause, lässt sich ganz einfach Anwesenheit simulieren, indem sich die Beleuchtung per Zufallsprinzip ein- und ausschaltet und sich die Rollläden automatisch öffnen und schließen. Zudem können Sie per App auch von unterwegs auf Ihr Zuhause zugreifen und etwa überprüfen, ob ein Fenster offen gelassen wurde oder die Alarmanlage scharf gestellt ist.

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