13. April 2018

Sicherheit und Komfort in der Garage: Das muss man bei der Planung beachten

Sicherheit und Komfort in der Garage: Das muss man bei der Planung beachten
© vera7388/adobe.stock.com

Die Tage werden wieder länger und läuten mit angenehmen Temperaturen die Freiluftsaison ein. Dann wird die Garage wieder beliebter Aufenthaltsort – beispielsweise zum Putzen der Fahrräder, als Hobbywerkstatt oder als Lagerort für Gartengeräte. Für hohen Komfort und Sicherheit in der Garage gilt es, bereits bei der Planung, an eine angemessene Elektroinstallation zu denken. 

Ein elektrisch betriebenes Garagentor beispielsweise gehört heute schon fast zum Standard und benötigt einen eigenen Stromkreis. Sinnvoll sind außerdem Steckdosen in der Nähe des Autos etwa für Staubsauger oder Poliermaschine. Damit das Fahrzeug nicht beschädigt wird, sollten Steckdosen in einer Höhe von 1,10 Metern positioniert werden. Klappdeckel sorgen für zusätzlichen Schutz, beispielsweise vor Spritzwasser. Sie heimwerken gerne? Dann planen Sie weitere Anschlüsse für Sägen, Bohrer oder anderes elektrisches Werkzeug ein. Kommen besonders leistungsstarke Geräte zum Einsatz, empfiehlt es sich, einen Drehstromanschluss zu installieren. Für Gartengeräte wie Rasenmäher oder Heckenschere eignen sich Steckdosen, die in der Nähe des Tores oder an der Außenwand platziert sind. Achten Sie darauf, dass diese von innen abschaltbar sind, damit sich unerwünschte Gäste nicht am Strom bedienen können.  

Fehlerstromschutzschalter sorgen für Sicherheit

Um gefährlichen Kurzschlüssen und Stromschlägen vorzubeugen, sind grundsätzlich alle Steckdosen mit Fehlerstromschutzschalter und Leitungsschutzschalter zu schützen. Praktisch ist dabei die Einrichtung einer kleinen Unterverteilung, die die Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter aufnimmt. Tritt dann ein Fehlerstrom oder Kurzschluss auf, muss man nicht zurück ins Haus laufen, um die Sicherung wieder einzuschalten. Ist die Garage nicht direkt an das Haus angebaut, kann sie über ein spezielles Erdkabel mit Strom versorgt werden. 

Schon heute an die Mobilität von morgen denken

Auch wenn Sie noch kein Elektroauto besitzen, ist es sinnvoll, bereits bei der Garagenplanung entsprechende Vorkehrungen für eine Ladeeinrichtung zu treffen. Wichtig sind beispielsweise ein zusätzlicher Zählerplatz sowie ein Elektroinstallationsrohr zwischen Hausstromkreisverteiler und Garage, in das sich später unkompliziert die passende Stromleitung für eine Ladestation ziehen lässt.

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