30. Januar 2018

Gut geschützt vor Stromschlägen

Gut geschützt vor Stromschlägen
© contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Kühlschrank, Computer, Spielekonsole, Kaffeemaschine oder Haartrockner – im Alltag kommt eine Vielzahl an elektrischen Geräten ganz selbstverständlich zum Einsatz. Ist allerdings ein Gerät defekt oder wird es falsch benutzt, dann können gefährliche Situationen für den Benutzer entstehen. Für Sicherheit sorgen Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI-Schalter. 

Von einem Fehlerstrom spricht man, wenn ein Teil des Stromes aufgrund eines Defektes in einem Elektrogerät oder einer beschädigten elektrischen Leitung nicht über die Installationsleitung fließt. Dann sucht sich der Strom andere Wege – im schlimmsten Fall über einen Menschen, wenn dieser das kaputte Elektrogerät in der Hand hält. Der FI-Schutzschalter erkennt diese gefährlichen Fehlerströme noch bevor etwas passiert, unterbricht innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde die Stromzufuhr und rettet so im Ernstfall Leben. 

FI-Schutzschalter sind für alle Stromkreise mit Steckdosen bei Neubauten sowie für neu installierte Stromkreise im Rahmen einer Modernisierung vorgeschrieben. Eine Nachrüstpflicht für bestehende Wohngebäude gibt es nicht, allerdings ist es für die Sicherheit der Bewohner ratsam, die Schutzeinrichtungen der elektrischen Anlage vom Fachmann überprüfen und gegebenenfalls FI-Schutzschalter nachrüsten zu lassen. Ein nachträglicher Einbau ist in der Regel unkompliziert möglich. Der Fachmann setzt den FI-Schutzschalter direkt in der Haus- oder Wohnungsverteilung ein.

 

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