14. September 2018

CO-Melder schützen vor unsichtbarer Gefahr

CO-Melder schützen vor unsichtbarer Gefahr
© Elektro+/ABUS

Auch wenn sie regelmäßig gewartet und überprüft werden: Heizungen oder Kamine bergen die Gefahr eines Defektes und damit eines erhöhten Kohlenstoffmonoxid-Ausstoßes. Dieses giftige Gas bildet sich zum Beispiel dann, wenn bei einem Kaminfeuer der Verbrennungsvorgang wegen ungenügender Sauerstoffzufuhr nicht richtig funktioniert. Auch bei Gasthermen können die Abgaswerte zu hoch sein. Für Sicherheit sorgen CO-Melder, die rechtzeitig vor dem gefährlichen Gas warnen.

Das Tückische am Kohlenstoffmonoxid: Es ist farb-, geruch- und geschmacklos. Eine Vergiftung kann sehr schnell tödlich sein. Die Installation eines Kohlenstoffmonoxidmelders, auch CO-Melder genannt, kann solche Unfälle zuverlässig verhindern. Er überwacht über elektrochemische Sensoren durchgehend den Kohlenstoffmonoxidgehalt in der Raumluft und gibt sowohl einen lauten Alarmton als auch ein optisches Signal ab, sobald die CO-Konzentration einen bestimmten Schwellenwert überschreitet – und rettet so im Ernstfall Leben. Die kleinen Geräte sollten in den Räumen zum Einsatz kommen, wo Verbrennungsprozesse stattfinden, also zum Beispiel im Heizungskeller, in Küchen mit Gasherd und in Wohnzimmern mit Kaminen. Darüber hinaus ist es ratsam weitere CO-Melder in Kinder- und Schlafzimmern zu installieren.

Häufig verwechselt mit dem CO-Melder wird der Raumluftsensor bzw. CO2-Sensor. Dieser misst den Kohlenstoffdioxidgehalt in der Raumluft und zeigt an, ob er über oder unter dem eingestellten Grenzwert liegt. Kohlenstoffdioxid ist ein guter Indikator für die Luftqualität – ein hoher CO2-Wert ist ein Beleg für verbrauchte Raumluft. Wird der Grenzwert überschritten, kann eine entsprechende Funktion automatisch angesteuert werden, beispielsweise Fenster öffnen oder Lüfter einschalten.

Sicherheit CO-Melder